Rückblick

Ausgezeichnet: IPE gewinnt 1A-Award

Wir haben den 1A-Award 2020 in der Kategorie „Arzt“ gewonnen! Das Unternehmen 1A Pharma verleiht die Auszeichnung jährlich in Kooperation mit der Fachzeitschrift Medical Tribune und dem Deutschen Apotheker Verlag. Im Fokus der Jury stehen innovative Projekte und Initiativen, die zu einer effizienteren, patientenzentrierteren und…




Wir haben den 1A-Award 2020 in der Kategorie „Arzt“ gewonnen! Das Unternehmen 1A Pharma verleiht die Auszeichnung jährlich in Kooperation mit der Fachzeitschrift Medical Tribune und dem Deutschen Apotheker Verlag. Im Fokus der Jury stehen innovative Projekte und Initiativen, die zu einer effizienteren, patientenzentrierteren und nachhaltigeren medizinischen Versorgung führen.

„Seit der Gründung des Instituts in 2017 haben wir schon viele Projekte erfolgreich umsetzen können. Das ging aber nur, weil sich alle Mitarbeitenden der Universitätsmedizin mit viel Herzblut für die Verbesserungen eingesetzt haben. Dafür jetzt den 1A-Award zu bekommen, das macht uns sehr stolz. Diesen Rückenwind werden wir alle nutzen, um die Standorte der Universitätsmedizin für Patienten, ihre Begleiter und die Mitarbeitenden noch attraktiver zu machen“, so Monja Gerigk, Leiterin des IPE über die Auszeichnung.

Unser Institut für PatientenErleben ist einzigartig in Deutschland und als Europäische Marke eingetragen. Vor dem Hintergrund der Smart Hospital-Konzeption der Universitätsmedizin versteht sich das IPE als Motor und Mitgestalter eines Kulturwandels hin zu mehr Patientenorientierung im Krankenhaus. 

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Das IPE beim Politischen Abend zum E-Rezept für PatientInnen

Am 17. Dezember 2020 lud die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) zum Politischen Abend „E-Rezept für PatientInnen“ ein. Vor dem Hintergrund der geplanten Einführung ab 2022 war es Ziel des Abends, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und anschließend gemeinsam…

Am 17. Dezember 2020 lud die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) zum Politischen Abend „E-Rezept für PatientInnen“ ein. Vor dem Hintergrund der geplanten Einführung ab 2022 war es Ziel des Abends, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und anschließend gemeinsam zu diskutieren.
Ein herzliches Dankeschön geht an Herrn Günter Breitenberger, der als Herztransplantierter seine Geschichte und Sicht auf dasVorhaben vorstellte. Ebenfalls aus der Perspektive der Patientinnen und Patienten teilte die Leiterin unseres Instituts, Monja Gerigk, ihre Erkenntnisse und Erfahrungen mit der Runde. Ein wichtiger Punkt dabei: Mit Blick auf die große Altersspanne und Diversität der Patientinnen und Patienten in einem Krankenhaus und im gesamten Gesundheitssystem ergeben sich für digitalisierte Anwendungen unterschiedliche Affinitäten, Erwartungen und Bedarfe. Daher ist es besonders wichtig, bei und mit der Einführung des neuen E-Rezepts niemanden auszuschließen.
Für mehr Informationen zum Thema klickt gerne hier.

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PatientenErleben und Patientensicherheit

Das IPE hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse und Wahrnehmungen von Patientinnen und Patienten im Dialog aufzunehmen. Ein Baustein dazu war das Projekt zur Messung des individuellen Patienten- und SicherheitsErlebens am Universitätsklinikum Essen mithilfe qualitativer Interviews gemeinsam mit dem Institut für Qualität und…

Das IPE hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse und Wahrnehmungen von Patientinnen und Patienten im Dialog aufzunehmen. Ein Baustein dazu war das Projekt zur Messung des individuellen Patienten- und SicherheitsErlebens am Universitätsklinikum Essen mithilfe qualitativer Interviews gemeinsam mit dem Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS Institut) aus Hamburg.*

Ein Ergebnis: Der größte Einflussfaktor auf ein positives PatientenErleben sind Interaktionen mit den Mitarbeitenden. Als besonders positiv haben die Befragten beispielsweise zugewandte und einfühlsame Gespräche empfunden, in denen sie sich mit ihren Sorgen wahrgenommen gefühlt haben. Für die Patientensicherheit war besonders der Umgang mit dem Thema Krankenhauskeime ausschlaggebend: Transparente Kommunikation und eine gründliche Untersuchung in Hinblick auf eine mögliche Infektion vermittelten den Patientinnen und Patienten das Gefühl von Sicherheit.

Unsere Ergebnisse haben wir auf einem Schaubild festgehalten.
 
*Die Befragungen fanden vor Ausbruch des Pandemiegeschehens statt, sodass die Auswirkungen hier nicht inkludiert sind.

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Erstes digitales Lenkungsgruppentreffen

Zusammen das positive PatientenErleben an der Universitätsmedizin Essenstärken, das ist das Ziel unserer Lenkungsgruppe. Damit dieses wichtige Themaauch während der Coronakrise nicht zu kurz kommt, haben wir am 7. September2020 zur ersten digitalen Lenkungsgruppensitzung per Zoom eingeladen – unddurften uns über die rege Beteiligung von…

Zusammen das positive PatientenErleben an der Universitätsmedizin Essenstärken, das ist das Ziel unserer Lenkungsgruppe. Damit dieses wichtige Themaauch während der Coronakrise nicht zu kurz kommt, haben wir am 7. September2020 zur ersten digitalen Lenkungsgruppensitzung per Zoom eingeladen – unddurften uns über die rege Beteiligung von rund dreißig Mitgliedern freuen.

Da sich unsere Lenkungsgruppe aus den verschiedensten Berufsgruppen undStandorten der Universitätsmedizin Essen zusammensetzt und immer auchinterne Gäste teilnehmen, durfte zu Beginn des Treffens eine digitaleVorstellungsrunde nicht fehlen. Anschließend berichtete Sandra Warren,Gleichstellungsbeauftragte an der UME, über die Weiterführung derRespektkampagne. Von den Ergebnissen der Messung von PatientenErleben biszu unseren Projekten während der Coronapandemie konnten auch wir vomInstitut einige Einblicke in unsere aktuelle Arbeit geben.

Besonderer Schwerpunkt der Sitzung war das wichtige Thema Delir, ein Zustandder Verwirrtheit, der besonders bei älteren Intensivpatient*Innen auftritt.Nacheiner Einführung von Dr. Sonja Vonderhagen, leitende Oberärztin derunfallchirurgischen Intensivstation UC1 und einem anschaulichen Bericht einerAngehörigen einer deliranten Patientin stellte Jennifer Brendt, StabstelleEntwicklung und Forschung Pflege, das multimodale Delirmanagement an derUniversitätsmedizin Essen vor. Deutlich wurde dabei, dass bei uns an der UMEinsbesondere auf die frühzeitige Erkennung und Behandlung deliranterPatient*Innen gesetzt wird. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Thorsten Brenner und Dr.Karsten Schmidt aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin konntensich die Mitglieder anschließend in einer Frage- und Diskussionsrunde zumDelirmanagement austauschen. Insgesamt blicken wir auf eine spannendeSitzung mit lehrreichem Input zurück, die – dem Feedback einiger Mitglieder nach– den persönlichen Wissenshorizont erweitern konnte.

Wir freuen uns schon auf das nächste Lenkungsgruppentreffen am 1. März, die dann hoffentlich auch wieder im direkten Austausch stattfinden kann.

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