Rückblick

PatientenErleben und Patientensicherheit

Das IPE hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse und Wahrnehmungen von Patientinnen und Patienten im Dialog aufzunehmen. Ein Baustein dazu war das Projekt zur Messung des individuellen Patienten- und SicherheitsErlebens am Universitätsklinikum Essen mithilfe qualitativer Interviews gemeinsam mit dem Institut für Qualität und…

Das IPE hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bedürfnisse und Wahrnehmungen von Patientinnen und Patienten im Dialog aufzunehmen. Ein Baustein dazu war das Projekt zur Messung des individuellen Patienten- und SicherheitsErlebens am Universitätsklinikum Essen mithilfe qualitativer Interviews gemeinsam mit dem Institut für Qualität und Patientensicherheit (BQS Institut) aus Hamburg.*

Ein Ergebnis: Der größte Einflussfaktor auf ein positives PatientenErleben sind Interaktionen mit den Mitarbeitenden. Als besonders positiv haben die Befragten beispielsweise zugewandte und einfühlsame Gespräche empfunden, in denen sie sich mit ihren Sorgen wahrgenommen gefühlt haben. Für die Patientensicherheit war besonders der Umgang mit dem Thema Krankenhauskeime ausschlaggebend: Transparente Kommunikation und eine gründliche Untersuchung in Hinblick auf eine mögliche Infektion vermittelten den Patientinnen und Patienten das Gefühl von Sicherheit.

Unsere Ergebnisse haben wir auf einem Schaubild festgehalten.
 
*Die Befragungen fanden vor Ausbruch des Pandemiegeschehens statt, sodass die Auswirkungen hier nicht inkludiert sind.

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Erstes digitales Lenkungsgruppentreffen

Zusammen das positive PatientenErleben an der Universitätsmedizin Essenstärken, das ist das Ziel unserer Lenkungsgruppe. Damit dieses wichtige Themaauch während der Coronakrise nicht zu kurz kommt, haben wir am 7. September2020 zur ersten digitalen Lenkungsgruppensitzung per Zoom eingeladen – unddurften uns über die rege Beteiligung von…

Zusammen das positive PatientenErleben an der Universitätsmedizin Essenstärken, das ist das Ziel unserer Lenkungsgruppe. Damit dieses wichtige Themaauch während der Coronakrise nicht zu kurz kommt, haben wir am 7. September2020 zur ersten digitalen Lenkungsgruppensitzung per Zoom eingeladen – unddurften uns über die rege Beteiligung von rund dreißig Mitgliedern freuen.

Da sich unsere Lenkungsgruppe aus den verschiedensten Berufsgruppen undStandorten der Universitätsmedizin Essen zusammensetzt und immer auchinterne Gäste teilnehmen, durfte zu Beginn des Treffens eine digitaleVorstellungsrunde nicht fehlen. Anschließend berichtete Sandra Warren,Gleichstellungsbeauftragte an der UME, über die Weiterführung derRespektkampagne. Von den Ergebnissen der Messung von PatientenErleben biszu unseren Projekten während der Coronapandemie konnten auch wir vomInstitut einige Einblicke in unsere aktuelle Arbeit geben.

Besonderer Schwerpunkt der Sitzung war das wichtige Thema Delir, ein Zustandder Verwirrtheit, der besonders bei älteren Intensivpatient*Innen auftritt.Nacheiner Einführung von Dr. Sonja Vonderhagen, leitende Oberärztin derunfallchirurgischen Intensivstation UC1 und einem anschaulichen Bericht einerAngehörigen einer deliranten Patientin stellte Jennifer Brendt, StabstelleEntwicklung und Forschung Pflege, das multimodale Delirmanagement an derUniversitätsmedizin Essen vor. Deutlich wurde dabei, dass bei uns an der UMEinsbesondere auf die frühzeitige Erkennung und Behandlung deliranterPatient*Innen gesetzt wird. Gemeinsam mit Univ.-Prof. Thorsten Brenner und Dr.Karsten Schmidt aus der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin konntensich die Mitglieder anschließend in einer Frage- und Diskussionsrunde zumDelirmanagement austauschen. Insgesamt blicken wir auf eine spannendeSitzung mit lehrreichem Input zurück, die – dem Feedback einiger Mitglieder nach– den persönlichen Wissenshorizont erweitern konnte.

Wir freuen uns schon auf das nächste Lenkungsgruppentreffen am 1. März, die dann hoffentlich auch wieder im direkten Austausch stattfinden kann.

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Feine Klänge vor der Frauenklinik: Erstes Fensterkonzert an der Universitätsmedizin Essen

Am Mittwoch, 17. Juni 2020 fand das erste „Fensterkonzert“ der Universitätsmedizin Essen statt. Zwei Cellistinnen der Essener Philharmoniker spielten zwei 30-minütige Sessions für die Patientinnen der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Das Besondere: Der Schauplatz des Konzerts lag – wie der Name schon erahnen lässt…

Am Mittwoch, 17. Juni 2020 fand das erste „Fensterkonzert“ der Universitätsmedizin Essen statt. Zwei Cellistinnen der Essener Philharmoniker spielten zwei 30-minütige Sessions für die Patientinnen der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Das Besondere: Der Schauplatz des Konzerts lag – wie der Name schon erahnen lässt – im Freien auf dem Vorplatz der Klinik.

„Mit solchen ‚Fensterkonzerten‘ möchten wir Patientinnen und Patienten eine kleine Freude machen. Gerade jetzt, wo sie ja nur sehr eingeschränkt Besuch empfangen dürfen, tut ein wenig Abwechslung sicher gut. Das Spielen vor so einer Kulisse ist auch für uns etwas Besonderes und ganz nebenbei bleiben wir in Übung“, freut sich Miriam Klaeger, eine der Musikerinnen, „Wir kommen gerne jederzeit wieder!“, versichert sie. Dieses Angebot nehmen wir gerne an und freuen uns schon auf das nächste Konzert der etwas anderen Art.

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